Der Prelude e:HEV Vollhybrid ist eine vielversprechende Honda-Neuerscheinung.
Der Honda Prelude ist zurück. Mal abgesehen von der ersten Generation im Ford-Mustang-Style, die Ende der Siebziger bis Anfang der Achtzigerjahre mit einem elektrischen Dachfenster aus Glas Furore machte, war der Prelude nie ein besonders schönes Auto. Technisch OK, da gibt es nix, aber gutes Design sieht anders aus. Daran änderte sich wenig bis zur fünften und vorerst letzten Generation, die bis 2002 gebaut wurde. Und nun das: Ein neuer Prelude kommt auf den Markt und übertrifft das aus fünf Vorgängern bestehende Präludium, also Vorspiel, um Längen. Es ist beinahe so, als hätte Honda endlich einen Designer gefunden, der weiß, wie man ein flottes Mittelklasse-Coupé baut.
Es soll 2026 zu den Kunden rollen, und die vorab veröffentlichen Bilder sind vielversprechend. Von vorne und von der Seite hat der Prelude viel vom sportiven Nissan 370 Z. Das Heck erinnert ein wenig an den IONIQ 6 von Hyundai. In Sachen Fahrwerk setzt Honda auf die bewährten Stärken des Civic R. Das Vollhybrid-System mit einem Zwei-Liter-Benzinmotor mit 135kW/184 PS und zwei E-Motoren soll für 100 Kilometer mit zirka 5,2 Liter auskommen.
Das Cockpit ist ein wenig Old School – kein Vergleich zu dem, was die Konkurrenz mit ihren riesen Touchscreens zu bieten hat. Aber okay. Dafür sind die beiden Vordersitze chefmäßig. Hinten geht es eng zu. Der Grundpreis liegt bei 50 000 Euro. mic
Info: www.honda.de









