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Samstag, 17. Januar 2026
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StartAktuellesKommentarPost vom Schuhhimmel

Post vom Schuhhimmel

Wenn sich das Orakel im Internet nicht täuscht, lässt die Göttin des Sieges am Samstag einen überirdischen Flügelschuh vom Olymp fallen. Der Nike kommt in den Farben des Himmels und ist zu allem Überfluss an der rechten Fersenkappe mit Schwingen bestickt. Das passt, denn der größte Überflieger, den der Basketballsport je gesehenen hat, durfte das Modell als Erster tragen: Michael „Air“ Jordan. Er hatte die absolute Lufthoheit unterm Korb und war, wie Herkules, für die scheinbar unlösbaren Aufgaben geschaffen. Wem die Rarität, eine Kollaboration mit Travis Scott, dem Apollon des US-amerikanischen Sprechgesangs, zugeteilt wird, kann sich glücklich schätzen. Sobald Hermes, der Götterbote, oder ein anderer Paketdienst bei ihm klingelt, ist er zwar nicht reich, aber doch im Besitz eines Paares, dessen Wiederverkaufspreis deutlich über dem des Einkaufspreises liegt. Doch das nur nebenbei. Das eigentliche Anliegen dieser Glosse ist etwas ganz anderes. Sie möchte dafür plädieren, dass wir uns nicht so sehr auf den schnöden Mammon konzentrieren. Neue Sachen machen auf Dauer nicht glücklich. Innere Werte, Gesundheit, gemeinsame Erlebnisse mit Freunden oder dem Partner, das sind die Dinge, die unser Leben nachhaltig bereichern. Andrerseits: Dies hier ist ein Wochenblatt, und die Kunden, die darin inserieren, leben vom Verkauf. So ehrlich muss man sein. Darum würden wir den „Jordan 1“ am Samstag schon auch nehmen. Tyche, hilf! Michel

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